In diesem Artikel möchte ich dir die Vor – und Nachteile von Google AdSense aufzeigen.

Aber zuerst mal was ist denn überhaupt Google AdSense? Kurz gesagt, Google AdSense erlaubt es dir Werbeplätze auf deinem Blog an Unternehmen zu verkaufen. 

Du erlaubst damit also Google, auf deinem Blog relevante Werbung für deine Zielgruppe zu platzieren.

So, nach dieser kurzen Beschreibung legen wir auch gleich mal mit den Vorteilen los!

Vorteile von Google Adsense

#1: Warum überhaupt Google AdSense installieren?

Für jeden Leser deines Blogs der auf eine Anzeige klickt, bekommst du etwas von den Werbeeinnahmen von Google ausgezahlt. Genauer gesagt bekommst du 68%. Klingt doch fair oder? Abhängig vom Thema deines Blogs können die Einnahmen pro Klick sehr unterschiedlich ausfallen.

Ein Blog über Finanzen und Geld verdienen bringt zum Beispiel mehr pro Klick als ein Blog über Gartenarbeit.

#2: Anpassungsfähige Anzeigen

AdSense bietet mehrere verschiedene Anzeigenformate an. Also bist du nicht an eine bestimmte Größe gebunden und kannst die Anzeigen so auswählen, dass Sie zu deinem Blog passen und das Gesamtbild nicht stören. Schließlich hast du ja eine bestimmte Vorstellung davon wie dein Blog aussehen soll.

#3: Super leicht zu installieren

Google Adsense kannst du ganz einfach per Plugin auf deinem WordPress Blog installieren. In knappen 10 Minuten ist die Sache erledigt, also definitiv ein Pluspunkt!

Nach der Einrichtung brauchst du dich auch prinzipiell um nichts mehr zu kümmern, die Werbeplätze werden vollautomatisch von Google mit den entsprechenden Anzeigen gefüllt.

Es gibt natürlich immer Möglichkeiten zur Optimierung, die du auch nie außer Acht lassen solltest, wenn du mit AdSense deine Einnahmen maximieren willst.

#4: Einnahmen sind grundsätzlich immer möglich

Selbst in den kleinsten Nischen und Zielgruppen gibt es genug Werbetreibende, um die Werbeplätze auf deinem Blog zu füllen. Falls du also eine hochspezifische Zielgruppe hast, bzw. über ein sehr spezielles Thema schreiben möchtest, dann funktioniert AdSense auch für dich.

Jeder kann und darf AdSense installieren, es gibt keine Mindestanforderungen wie z.B. eine Mindestanzahl an monatlichen Besuchern.

#5: Erste Erfolge für dich

Den größten Vorteil, den ich von AdSense sehe, ist aber eigentlich ein anderer. Nämlich dein mentaler Durchbruch, den du haben wirst, wenn du das erste mal Einnahmen damit hast. Selbst wenn es nur 5€ sind, wenn du davor noch nie etwas mit deinem Blog verdient hast und immer noch ein wenig skeptisch bist, wird das deine letzten Zweifel sprengen. War zumindest bei mir so.

Von diesen am Anfang noch geringen Einnahmen könntest du aber zumindest schon mal die Hostinggebühren für deinen Blog bezahlen und das ist schon mal ein kleiner Schritt.

Nachteile von Google AdSense

#1 Kontrolle

So jetzt zu den Nachteilen von Google AdSense, da gibt es leider auch ein paar.

Du hast nicht wirklich Kontrolle darüber, was für Anzeigen bei deinem Blog gezeigt werden. Also könnte es sein, dass AdSense Anzeigen bei deinem Blog platziert die sich schlecht auf das Image von deinem Blog auswirken.

Das eigentliche Problem davon ist eigentlich, dass deine Leser diese Anzeigen mit dir persönlich bzw. deinem Blog in Verbindung bringen werden und sie dich dadurch negativ wahrnehmen können.

Nicht so toll stimmts? Es kann eben sein, dass auch Produkte beworben werden, von denen du absolut gar nichts hältst. Damit musst du eben leben können, wenn du dich für AdSense entscheidest.

#2: Traffic

Außerdem brauchst du richtig viel Traffic um vernünftige Einnahmen zu haben. Schließlich bekommst du nur Geld pro Klick und grundsätzlich klicken sehr sehr wenige Leute auf Google Anzeigen. Um die Einnahmen durch AdSense zu maximieren, müsstest du auch maximal viele Werbeplätze anbieten. Dadurch könnte aber leider das Gesamtbild deines Blogs gestört werden und einfach einen unprofessionellen Eindruck machen.

#3: Ladegeschwindigkeit

Wenn du dich dafür entscheidest Google AdSense auf deinem Blog zu integrieren dann wirst du auch ein bisschen Ladegeschwindigkeit dafür einbüßen müssen. Ladegeschwindigkeit ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Blogs oder wann hast du dich das letzte mal gefreut, wenn eine Seite 5sec geladen hat?

Das kann dich dann eben einige Besucher kosten, weil Sie keine Lust haben zu warten bis dein Blog fertig geladen ist.

#4: Lenkt ab

Die ganzen Anzeigen können irritierend auf dich und deine Leser wirken. Es ist schon schwer genug die Aufmerksamkeit von deinen Lesern zu halten. Jetzt sind auch noch zusätzlich Anzeigen auf deinem Blog die teilweise von professionellen Werbetextern geschrieben werden.

Du setzt dich also freiwillig einem Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit deiner Leser aus. Hinzu kommt noch, dass dir jeder Klick eines Lesers zwar Geld bringt aber ihn gleichzeitig auch von deinem Blog auf eine andere Seite bringt.

#5: Einnahmen verhältnismäßig gering

Zu guter letzt werden die Einnahmen durch Google AdSense langfristig den geringsten Teil deiner Einnahmen ausmachen. Für die meisten Vollzeit Blogger machen Google Ads ein knappes Zehntel der Einnahmen aus. Das meiste kommt von gesponserten Beiträgen und eigenen Produkten.

Zusammenfassend…

Google AdSense ist grundsätzlich eine tolle Möglichkeit um die ersten Einnahmen mit deinem Blog zu erzielen. Genau diese ersten Einnahmen sind wichtig für dich, damit du Bestätigung erhältst, dass es definitiv möglich ist Geld mit einem Blog zu verdienen!

AdSense kommt allerdings auch mit einigen Nachteilen. Werbeanzeigen können negativ von deinen Lesern wahrgenommen werden, die Ladegeschwindigkeit sinkt und kann dich einige Leser kosten und die Anzeigen lenken deine Leser von deinen Artikeln ab.

Bis zum nächsten mal,

dein Johannes

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