Das Fahrzeug defekt, der Kühlschrank hat den Geist aufgegeben oder ein plötzlicher Unfall – für diese und noch viel mehr Szenarien lohnt es sich, über Rücklagen zur verfügen. Sollte nicht ausreichend Geld vorhanden sein, um die laufenden Ausgaben zu decken, ist man oft gezwungen einen Dispokredit zu beantragen, dieser ist allerdings sehr teuer. Wer sich aber ausreichend Rücklagen bilden konnte, kann die Fremdfinanzierung vermeiden und gleichzeitig die Zinszahlungen sparen. Diese Art der Rücklage wird auch gerne als Notgroschen bezeichnet.

Wer regelmäßig Geld auf die hohe Kante legt, verringert sein persönliches Verschuldungsrisiko und muss sich auch keine Gedanken darüber machen, wenn auf einmal eine unerwartete Rechnung auf einem zukommt. In diesem Artikel wird aufgezeigt, wie man sich sehr schnell Rücklagen für schlechte Zeiten bildet und 5 Tipps, wie man finanziell vorsorgt.

Wie viele Rücklagen sollte, man sich auf die Seite legen
Es ist ratsam, wenn man sich drei bis vier Bruttomonatsgehälter auf die hohe Kante legt, um finanzielle Engpässe ohne Probleme zu begleichen. Beim Großteil aller Fälle ist nicht mehr Geld notwendig.

1. Tipp – Buchführung hilft beim Geld sparen

Dieser Tipp kann zwar am Anfang etwas spießig klingen, ist aber umso wichtiger, wenn es um die eigenen Finanzen geht. Ein Großteil aller Menschen weiß gar nicht, wo und wie viel Geld sie im Monat ausgeben. Daher sollte man regelmäßig seine Finanzen checken und Buch über seine Ausgaben führt. So bekommt man ein Gefühl dafür, wo man sein Geld wirklich ausgibt.

2. Tipp – Vom Überflüssigem trennen hilft ebenfalls beim Geld sparen

Weniger ist meist mehr. Dieser Spruch gilt auch für die eigenen vier Wände. Wer radikal ausmistet und aufräumt, bekommt einen guten Blick für seinen Besitz und seine Finanzen. Darüber hinaus vermeidet man Doppelt-Käufe, man braucht vorhandene Vorräte auf und kann einige Dinge weiterverkaufen.

3. Tipp – Bewusst konsumieren

Spontankäufe müssen vermieden werden. Daher sollte man nur mit einem Einkaufszettel einkaufen gehen. Bei der Erstellung dieser Liste sollte man sich gut überlegen, was man wirklich braucht. Bei größeren Einkäufen sollte man sich an die 30-Tage-Regel halten. Wer etwas haben möchte, sollte sich den Wunsch aufschreiben und 30 Tage warten. Wenn man das Objekt der Begierde immer noch haben möchte, sollte man zuschlagen. In vielen Fällen stellt sich im Laufe der Wartezeit fest, dass man nicht voll und ganz vom Kauf überzeugt ist.

4. Tipp – Ausleihen anstatt kaufen

Sharing ist der neue Trend, der sich inzwischen in vielen Lebensbereichen ausgeprägt hat. Egal ob Auto, Kleidung, Werkzeug oder andere Gegenstände – im Netz findet man ein umfassendes Angebot. Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach. Teilen und Tauschen ist nachhaltiger, hilft der Umwelt und den Finanzen.

5. Tipp – Langfristig denken und sein Geld für sich arbeiten lassen

In einigen Fällen ist es wesentlich sinnvoller, auf ein längerfristiges Ziel zu sparen. Das kann unter anderem eine Immobilie oder die Altersvorsorge sein. Entscheidend ist, dass man sich klar wird, wie viel man im Monat zurücklegen kann und rechtzeitig mit dem Sparen anfängt. Vor allem, wenn nur ein kleiner Geldbetrag zur Verfügung steht, muss man das Geld länger für sich arbeiten lassen, damit man umso mehr vom Zinseszinseffekt profitiert. 

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