Wie in den meisten anderen Ländern auch, lernt man in Deutschland kaum etwas über Geld oder Finanzen in der Schule. Eine Steuererklärung richtig ausfüllen, die eigenen Finanzen bilanzieren, Mieten berechnen, die Altersvorsorge planen, all dies sind Dinge, die man im Berufsleben zwingend braucht, aber einem in der Schule nicht beigebracht wird. Wer sich damit auskennt, führt ein besseres Leben, denn Geld und Glück sind miteinander verknüpft, und zwar deutlich stärker, als manche denken.

Wie hängen Geld und Glück zusammen?

Geld ist nicht alles, bei weitem nicht. Aber bis zu einem gewissen Betrag steigt mit der Geldsumme auch das Glücksempfinden. Der Nobelpreisträger für Ökonomie Daniel Kahneman und Ökonom Angus Deaton fanden in einer Studie heraus, dass wir umso glücklicher werden, je mehr wir verdienen. Allerdings klappt dies nur bis zu einem bestimmten Betrag, und über 60.000€ an Jahreseinkommen ist kaum mehr eine Wirkung zu verzeichnen.

Das bedeutet also im Endeffekt, dass wir glücklicher werden, je näher wir einem jährlichen Einkommen von 60.000€ kommen. Allerdings ebbt der Effekt immer mehr ab, je näher man an diesem Ziel ist. Wie hoch der genaue Betrag ist, an dem die Wirkung verpufft, ist von Person zu Person verschieden, und vielleicht wirst du glücklicher bis zu einer deutlich größeren Summe. Aber als Faustregel gelten 60.000€, und die allermeisten sind mit 100.000€ kein Deut glücklicher als mit 60.000€. Konkret bedeutet dies, dass etwas Geld vonnöten ist, um Glücklich zu werden, aber man muss dazu nicht zum Millionär werden, im Gegenteil.

Sowohl Geld haben als auch Glücklich sein

Wie schon vorhin gesagt, Geld alleine macht nicht glücklich. Wer um die 60.000€ im Jahr verdient, hat meist eine gute Balance zwischen einem gesichertem Einkommen, einen Job, der einem Spaß macht, Zeit für Hobbys und Familie, Urlaub, und so weiter. Denn dies ist es, wie Geld und Glück zusammenhängen. Deshalb mein Rat: Suche dir einen Job, der erfüllend ist für dich, gut genug bezahlt ist, dir aber auch genug Freizeit lässt.

Allerdings ist es nicht für jedermann einfach, einen solchen Job zu finden. Daher ist es wichtig, so früh wie möglich mit Geldanlagen zu beginnen, um finanziell unabhängig zu werden. Durch die Anlagen kommst du zu mehr Geld und Glück, und hast dabei mehr Freizeit für andere Dinge im Leben.

Wenn du zum Beispiel auch nur 25€ pro Monat anlegst, hast du bis zur Rente ganze 40.000€ zusammen. 25€ sind natürlich nur eine ganz geringe Summe, und wenn du diese Summe erhöhst, steigt dein Vermögen stark und schnell an. Jedoch bleibt dir dann jeden Monat am Ende weniger zum Leben. Wie viel du so investieren kannst, musst du deshalb selbst abwägen.

Ganz wichtig ist es auch, den richtigen Mindset dazu zu haben. Die meisten Menschen, allen voran jüngere Generationen, haben viele Sorgen und Ängste, wenn es um das Thema Finanzen geht. Eine Umfrage im deutschsprachigen Raum plus Frankreich und Großbritannien förderte zutage, über die Hälfte der Menschen in jenen Ländern Geldsorgen hat und dass um die 40% der Deutschen sich wegen ihrer finanziellen Situation sogar schwer gestresst fühlen. Die größte Angst dabei ist für die meisten, nicht genug Geld für die Rente übrig zu haben.

Aber wie wir ja schon erklärt haben, muss dies gar nicht sein. Wer früh genug sein Geld anlegt, hat später im Leben mehr Geld über.  Wer sich gut mit dem Thema Finanzen auskennt, der fühlt sich dabei wohler, und im Endeffekt steigert man dadurch die eigene Lebensqualität und wird somit glücklicher.

Und wie schon gesagt, geht es dabei nicht darum, reich zu werden. Es geht darum, dass man mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Know-How ein gutes, erfülltes Leben führen kann.

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