Jeden Tag werden wir mit Werbung buchstäblich bombardiert. An jeder Ecke buhlen Reklametafeln um unsere Aufmerksamkeit. Auf diese Weise sollen wir angeregt werden, unser Geld mit vollen Händen auszugeben. Ständig wird uns eingetrichtert, dass Konsum glücklich macht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um neue Technik handelt, die unseren Alltag einfacher gestalten soll oder ob es der neuste Modetrend ist. Auch der Staat möchte selbstverständlich, dass wir unser hart verdientes Geld ausgeben, damit die Industrie glücklich ist und Arbeitsplätze gesichert sind. Sehr viele Menschen denken sich, dass teure Produkte Wohlstand widerspiegeln.

Doch immer mehr Menschen wird bewusst, dass weniger auch mehr sein kann, und dass es sich auch gut anfühlt, einfach mal genug zu haben. Es wird also endlich an der Zeit umzudenken und bewusster zu konsumieren. Sobald man einmal damit anfängt, nachhaltiger zu leben und alles Notwendige in Gang setzt, merkt man schnell, dass es wirklich Spaß macht, bewusst zu leben. Darüber hinaus spart man sich noch sehr viel Geld. 

Wie kann man gleichzeitig Geld sparen und nachhaltig leben?

Hier sind ein paar Tipps zusammengeschrieben, um nachhaltig zu Leben und am Ende des Monats mehr Geld in der Kasse zu haben. Dabei sollte man immer mit den einfachen Schritten anfangen, diese lassen sich ganz einfach umsetzen und erweitern immer weiter das nachhaltige Handeln.

Immer eine Flasche mitnehmen

Wenn man auf Ausflüge ist und nichts zum Trinken eingepackt hat, ist man sehr schnell dazu verleitet, sich etwas zu kaufen. Oft greift man dabei automatisch zur PET-Flasche aus dem Laden. Das ist allerdings nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kostet auch einiges mehr, als wen man eine eigene Flasche mit Wasser auffüllt. Dementsprechend ist es wichtig, eine Flasche einzupacken, bevor man das Haus verlässt. 

Werbung abbestellen

Einer der ersten und wichtigsten Schritte ist es die Werbung für alle spontanen Kaufreize abzubestellen. Ein Aufkleber auf dem Briefkasten, spart sehr viel Papier und vermeidet auch Kunststoffmüll, da die Werbung oft in Kunststoff eingeschweißt wird. Es unterstützt dabei, weniger Müll zu produzieren und es verführt darüber hinaus zu spontanen Einkäufen. Statt auf die Versprechen der Werbung reinzufallen, sollte man lieber genau recherchieren, bevor man sich ein neues Produkt kauft, und sollte mit Blick auf die Nachhaltigkeit agieren. Die Verführung der Werbung kommt aber auch inzwischen auf digitalem Wege und ist im Internet nicht zu übersehen. Hier lohnt es sich alle Newsletter, die zum Kaufen auffordern abzubestellen.

Reparieren anstatt direkt neu zu kaufen

Kein Produkt hält ewig. Die meisten Menschen denken sich sofort, dass ein neues Gerät oder ein neues Produkt das defekte ersetzen müssen. Doch viele Defekte lassen sich mit wenigen Handgriffen und zu einem Bruchteil des Preises reparieren. Vermehrt gibt es auch extra Werkstätten, zu denen man seine defekten Haushaltsgeräte bringen kann, wo diese kostengünstig repariert werden. Sollte ein Kleidungsstück ein Loch aufweisen, kann man dieses ganz einfach selber reparieren. Daher sollte man sich immer versuchen, ein Produkt zu reparieren, bevor man losgeht, um ein neues Produkt zu kaufen.

Den Sonntagsbraten wieder ins Leben rufen

Aus den Erzählungen der Großeltern und Eltern kennt man mit Sicherheit die leckeren Geschichten über den Sonntagsbraten. Damals wurde aus Geldmangel Fleisch nur am Sonntag gegessen. Auch wenn sich diese Tradition inzwischen in das Gegenteil gewandelt hat, kann man mit diesem Prinzip der Umwelt und den eigenen Finanzen etwas gutes tun. Weniger Fleischkonsum und auf gute Bedingungen in der Tierhaltung zu achten, unterstützt auf lange Sicht eine artgerechte Tierhaltung und erhöht auch den Respekt vor tierischen Produkten. 

Die Wichtigkeit eines Speiseplanes wird oft unterschätzt

Eine sehr nachhaltige und umweltfreundliche Möglichkeit, um einzukaufen, ist der Besuch des Wochenmarkts. Hier bekommt man alles, ohne unnötigen Kunststoffmüll zu produzieren. Doch der Besuch muss gut überlegt sein. Hierfür sollte man sich ein paar Minuten hinsetzen, um sich zu überlegen, was in der nächsten Woche gegessen werden soll. Bei der Erstellung des Menüplans sollte immer auf Regionalität und Saisonalität geachtet werden. Das ist nicht nur günstig, sondern auch noch gut für die Umwelt. Besser kann man Geld sparen und Umweltschutz nicht verbinden.

Fange am besten noch heute an, nachhaltig zu leben und Geld zu sparen

Es gibt niemals den perfekten Zeitpunkt, um anzufangen. Das ist der wichtigste Tipp von allen. Es ist vollkommen egal, wann man anfängt, nachhaltig zu leben, wichtig ist nur, dass man damit anfängt, um deinen Kopf auf die Neuerungen einzustellen.

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