Viele kennen es – wenn sich das monatliche Budget langsam dem Ende nähert und es noch eine Woche oder länger dauert bis wieder das Gehalt am Konto eintrifft. Und dann sollst du auch noch zusätzlich für die Altersvorsorge sparen? Wie soll das denn gehen – der folgende Artikel soll sich mit 5 Tipps zu Bereichen beschäftigen bei denen Geld gespart bzw. sinnvoll damit umgegangen werden kann. Damit kann neben einem ausreichenden Notgroschen auch eventuell ein schönes Nebeneinkommen aufgebaut werden. Denn wer träumt nicht von finanzieller Freiheit. Die eigentliche finanzielle Freiheit, dass nur noch von passiven Einkommen gelebt werden kann, werden wohl nur wenige schaffen. Dennoch ist es für jeden möglich zumindest ein Stück finanzielle Unabhängigkeit, die durch passive Einkommensströme gesichert wird zu erlangen.

Tipp 1: Konsum regulieren

Wir leben in einer Welt voller digitaler Einflüsse, die sich auch die Werbung zunutze macht. Daher solltest du dich Fragen, ob du wirklich unbedingt die neuesten Sneaker oder Jeans brauchst. Muss es stets das neue Smartphone sein, oder kann ich womöglich mein derzeitiges noch länger verwenden. Genau diese Fragen solltest du dir stellen und den einzelnen Sachen mehr Wertschätzung entgegenbringen. Du darfst auch nicht impulsiv kaufen. Stelle dir vorher sorgfältig die Frage, ob du den neuen Gegenstand wirklich brauchst und warte zunächst ein paar Tage bevor du ihn kaufst.

Tipp 2: Angebote wahrnehmen

Beim Kauf von Kleidung, Elektroartikeln oder anderen größeren Anschaffungen sollte auch immer auf Rabattaktionen oder den Sommer- bzw. Winterschlussverkauf geachtet werden. Hier bekommst du die Sachen oft zum halben Preis.
Auch in puncto Konsumgütereinkauf sollte die Haushaltskasse geschont werden. So kannst du sonntags die Angebote der Discounter bequem per App checken und so manches Schnäppchen wahrnehmen. Hier empfiehlt es sich auch länger haltbare Produkte auf Vorrat zu kaufen, wenn du weißt, dass du diese eh verwendest. Obwohl du hier nur stets ein paar Euro pro Einkauf sparst, summiert sich dies über Monate und Jahre zu einer beträchtlichen Summe. Und wenn du die Produkte im Anschluss zu Hause zu einem leckeren Gericht verarbeitest, sparst du nochmal, da du dir den teureren Restaurantbesuch sparst.

Tipp 3: Monatliche Fixkosten auf den Prüfstand stellen

Bei den monatlichen Fixkosten wie Strom, Handyvertrag, Internetvertrag, TV-Abos, Mitgliedschaften oder Versicherungspolicen kannst du ebenso bares Geld sparen. So sollte der Handy- und Internetvertrag regelmäßig gekündigt werden, um immer wieder neue Treueangebote zu erhalten. Dies kostet dich zwar etwas Arbeit, aber du kannst hier jährlich locker eine dreistellige Summe Geld sparen. Beim Strom- oder den Versicherungstarifen gibt es einschlägige Preisvergleichsportale, die sogar die Kündigung des alten Vertrages für dich übernehmen. Versicherungen bieten auch Paketrabatte an, wenn du dort mehrere Verträge bündelst.

Tipp 4: Festen Betrag auf das Sparkonto überweisen

Damit du nicht ständig der Verführung eines hohen Kontostandes ausgesetzt bist, solltest du nach dem Gehaltseingang direkt eine feste Summe auf ein Sparkonto überweisen. Hier empfiehlt sich ein einfaches Tagesgeldkonto. Hier kannst du zunächst mit einer kleinen Summe anfangen und diese langsam steigern, solange du mit dem geringeren Budget auf dem Girokonto zurechtkommst. Wichtig ist, sich nicht „zu Tode zu sparen“ und knauserig zu werden. Es sollte mit Bedacht und Verstand, in Kombination mit den hier genannten Tipps, etwas beiseitegelegt werden.

Tipp 5: Gespartes Geld regelmäßig Investieren – Passives Einkommen

Wenn du bereits einen Notgroschen von rund drei Nettomonatsgehältern aufgebaut hast, dann kannst du dich langsam daran machen das überschüssige Geld sinnvoll zu investieren. Dies kann ein Aktien- oder ETF-Sparplan sein. Diese können bereits ab kleinen monatlichen Beträgen mit rund 25 Euro bespart werden. Gerade ETFs bieten dir bereits mit geringem Kapital eine große Streuung an. Eine weitere Alternative wären Immobilienfonds oder der Kauf einer Immobilie, die du vermietest. Hierzu solltest du aber vorher prüfen, ob dein Einkommen und die monatliche Sparrate dafür ausreichen. Mit diesen Investitionen kannst du zum einem dein Geld in Sachwerten sinnvoll anlegen und erreichst somit auch ein passives Einkommen. Dies mag anfangs womöglich noch verschwindend gering ausfallen, doch der Schneeball wird immer größer und später kannst du die Früchte deiner Geduld und Disziplin ernten.

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